Der Mischer

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Nochmal mischen!
Katinka hockte in ihrem Badezimmer und sortierte Schmutzwäsche. Um ihren Haushalt hatte sie sich seit Wochen nicht richtig gekümmert, und allmählich wurden die sauberen Sachen im Kleiderschrank knapp. Während sie das Waschprogramm einstellte, wiederholte sie die Chiffren von Hannes? Postkarten wie ein Mantra. So geschickt, wie Hannes seine bisherigen Informationen unter die Leute gebracht hat, dachte sie, muss er dafür gesorgt haben, dass wir das Schlüsselwort finden können. Katinka saugte die Wohnung und entsorgte anschließend verdorbene Lebensmittel. Leider gab es ziemlich viel in ihrem Kühlschrank, das zu verzehren ein gesundheitliches Risiko bedeutet hätte. Sie leerte alle Papierkörbe und brachte den Müll nach unten. Schließlich wanderte sie durch die Wohnung und warf einen Blick in jenes Zimmer, das früher Toms Arbeitszimmer gewesen war. Normalerweise betrat sie es nur selten, obwohl man von hier aus einen schönen Blick auf den Synagogenplatz hatte. Aber in dem Raum wohnten Erinnerungen, staubige Gefühle und ein paar Gespenster, die Katinka nicht aufscheuchen wollte ...

aus "Spinnefeind"
von Friederike Schmöe (Autor)

Obwohl sich Walram alle Mühe gab, Faolán wie auch Bruder Ivo für den Vorfall am Weiher zur Rechenschaft zu ziehen, war er vor Abt Degenar nur zum Teil erfolgreich. Der Novize wurde natürlich schuldig gesprochen, das konnte selbst der Abt mit all seinem Wohlwollen für Faolán nicht verhindern. Der Cellerar hingegen beteuerte seine Unschuld und bekräftigte seine Absicht, auf den Novizen in Zukunft ein strengeres Auge zu halten. Das klang in Degenars Ohren überzeugend genug und daher maßregelte er seinen Freund zum Missfallen des Priors einzig mit Worten und einer geringen Buße. Walram versuchte, für Faolán eine möglichst harte Bestrafung zu erwirken. Nebst der körperlichen Züchtigung wollte er den Abt auch davon überzeugen, dass der Novize nicht mehr als Gehilfe des Cellerars geeignet sei. Zu vielen Verlockungen könnte der Jüngling in Neustatt erliegen, zumal der Kellermeister sich als unfähig erwiesen hatte, den Novizen am kurzen Riemen zu halten. Aber Walram scheiterte. Allen Appellen zum Trotz verhängte Degenar über Faolán keine Strafe, die aus körperlicher Züchtigung, sondern nur aus körperlicher Arbeit bestand ...

aus "Die Eiswolf-Saga"
von Holger Weinbach (Autor)

?Mitternacht bei Vollmond, Kräuter des Büffels gepaart mit 23 Kernen der Tollkirsche vom Berg der kirschigen Bäume, 3 Tage unter dem Sattel des Ponys gereift, 4 Stunden von einer Squaw mit 3 Zähnen - wie das Büffelleder für die String-Tangas der Touristen - gekaut und dann in einem kleinen Kochtopf gesammelt, anschliessend 5 Stunden lang auf kleinem Feuer gekocht, mit Basilikum und Petersilie versetzt. Im Angesicht des Morgensterns 3 Löffel voll in den Wermut-Tee gerührt und ...

aus "Die Wuschigkeit des Seins"
von Bruno Karper (Autor)

educational crisis, despite misleading advertising, food and environmental scandals, despite occupational diseases, despite hunger and misery outside of the rich industrial nations, the critics of the ?pure? market economy do not demand the elimination of the cause, the market economy system, but rather regulation of the market by the welfare state to deal with the inevitable results. Since the starting point of this demand is siding with the market economy as the best form of economic control, the tight restrictions of reasonable regulation are already set. The compe titiveness of the economy may not be seriously endan gered! The basis of what, whether, or for whom is produced is the pro mising deal, private enrichment, and not planned social organi zation for producing articles of use to supply the population. ?Can we afford the welfare state?? is thus the justified question that is often discussed by advocates of the market economy in view of social misery. This question is answered by the market and its legitimacy in competition with the other market participants and since the starting point has already been agreed on, this must be the right way ...

aus "World Food Crisis, World Financial Crisis, What is next?"
von Hermann Lueer (Autor), Arguments Against the Market Economy (Autor)

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