"Ihre Schwester hat Sie geschaffen?", vermutete Ares. "Ja, sie hatte ein Zusammentreffen mit einem äußerst charismatischen Vampir, wie sie erzählte. Sie sagt, er habe sie vor dem Sterben bewahrt." Ares schüttelte den Kopf. "Mir kommt Clarissa bekannt vor, aber ich schaffe es nicht sie einzuordnen." "Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, meine Schwester hat ein Allerweltsgesicht", meinte Thomas unbekümmert. "Es ist interessant, ihre Fröhlichkeit scheint so ehrlich", bemerkte Ares. "Das findet man selten bei Wesen unseres Schlages." "Das liegt wohl daran, dass ich nichts Schlimmes daran finde Vampir zu sein. Sie etwa?", erklärte Thomas. Ares starrte vor sich hin. "Manchmal ist es so schlimm, dass man dem allem ein Ende bereiten will", verriet Ares und es machte ihm Spaß, Thomas etwas zu schockieren. Thomas sah ihn erschrocken an. "Weshalb?" Ares sah auf, ein emotionsloser Blick traf Thomas' Gesicht. "Sie werden es noch am eigenen Leib, an der eigenen Seele spüren. Genießen Sie es, solange Sie noch ehrlich lachen können." Nun sagte es Ares nicht mehr nur um seinen Gesprächspartner zu erschrecken, er meinte es ernst
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aus "
Des Teufels schönster Sohn"
von
Mary Valgus Kelly (Autor)